2026
«Menschen sollen selbst anfangen zu recherchieren»
Gesellschaft — Susanne Siegert klärt auf Tiktok über Naziverbrechen auf und erreicht damit mehr als 200'000 Menschen. Ein Gespräch über digitale Erinnerungskultur und was Gedenken leisten soll.
Nein, ich flirte nicht mit dir
Gesellschaft — Wenn andere die Ohren spitzen, lässt sie ihre Augen durch den Raum tanzen. Unsere Autorin erzählt von ihrem Umgang mit Schwerhörigkeit.
Darum hat es die Demokratie schwer
Kultur — Das Theaterprojekt «Proberaum Zukunft» inszeniert in der Aula an der Universität Zürich das Morgen. Bei der Aufführung dreht sich alles um politische Partizipation, aber das hat auch Nachteile. Eine Rezension.
Schweizerdeutsch ist tough
Kultur — Formate wie Bounce Cypher verhelfen der Schweizer Rapszene zu Streams, gegenseiter Unterstützung und einem neu entfachten Mundart-Hoch. Ob das reicht?
Protestfreiheit auf Prüfstand
News — Im Mai 2024 streikten pro-palästinensische Protestierende im ETH-Hauptgebäude. 16 Personen stehen wegen Hausfriedensbruchs vor Gericht und warten auf ein Urteil.
SVP-Plakate hüllen die Stadt ein
News — Das Komitee hinter der Neutralitätsinitiative steckt mehrere Millionen Franken in Werbung. Umstritten bleibt, wie sehr diese die Meinungsbildung der Stimmbürger*innen beeinflusst.
«Heute käme man dafür ins Gefängnis»
News — Architekturdepartement der ETH im Umbau: Safe-Word und Time-Out zeugen von einem Kulturwandel.
«Sexismus hat hier keinen Platz»
Viele seiner Mitarbeitenden wissen um seine etwas ausserordentliche Lebenseinstellung, Roger Nessensohn zeigt sich da offen. Er ist schliesslich Nudist.
Gempost
Gesellschaft — Am Heimplatz vor dem Kunsthaus werden seit März keine Magazine und Zigaretten mehr verkauft, sondern Cappuchino und Matcha. Das Café Mops reiht sich in die Welle von hippen Cafés, die Zürich erfasst hat, ein.
Über ein Schicksal stolpern
Gesellschaft — Lange haderte die Schweiz mit der Aufarbeitung der eigenen Beteiligung an der Geschichte des Nationalsozialismus. Der Verein Stolpersteine Schweiz will dies ändern und gedenkt mittels Markierung der letzten freiwilligen Wohnstätte den Opfern – seit 2020 auch in Zürich
«Es sollte normal werden, dass wir europäischen Journalismus konsumieren»
Gesellschaft — Philippe Kramer aus Basel hat das Onlinemagazin «The European Correspondent» mitgegründet. Dieses erreicht täglich zehntausende Leser*innen und wird von der EU gefördert.
Ungarns Unis unter Druck
Gesellschaft — Viktor Orbáns Regime beschränkte jahrelang die akademische Freiheit. Die neue Regierung verspricht nun Reformen – doch Professor*innen wie Studierende bleiben skeptisch.
Flüchten oder Schweigen? Eine Generation steht vor der Entscheidung
Gesellschaft — Sie leben in einer schwindenden Demokratie. Die Student*innen Pınar, Özgür und Ekim erzählen über ihren Alltag, Repression und Resilienz in der Türkei.
It Takes Two to Tango
Sexkolumne — Hier berichtet unsere Sexkolumnistin aus Buenos Aires über vertraute Geschehnisse.
Im Rückenfit
Kultur — Das ASVZ bietet Studierenden eine breite Auswahl von Sportangeboten. Unsere Autorin berichtet von ihren Erfahrungen in einem Kurs, von dem viele wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben.
Wenn's mal hoch und runter geht
Ode an einen Ort/Öde an einem Ort
Sexualisierte Gewalt vor Augen geführt
Kultur — Performance-Künstlerin Carolina Bianchi nimmt auf der Bühne an der Gessnerallee K.O.-Tropfen. Mit ihrem Stück zeigt sie dem Publikum, wie sie selbst und andere vergewaltigt wurden.
Horoskop
Die ZS hat für euch in die Sterne geschaut.
«Zwischen Hippies und Nazis gibt es Schnittmengen»
Das Motto von Religionswissenschaftler Julian Strube ist «verkomplizieren, statt vereinfachen». Die Realität sei eben kompliziert, so auch der Esoterikbegriff. Wie dieser mit Überlegenheitsansprüchen und kolonialen Strukturen zusammenhängt, erzählt er im Gespräch.
Steile Thesen, flache Hierarchien
Was für viele unvereinbar scheint, geht an Steiner-Schulen Hand in Hand: Bildung und Spiritualität. Ein Einblick in die Atelierschule in Zürich.
Die Zukunft liegt auf der Hand
Als Dragqueen streift Madame Selma nicht nur zur Unterhaltung durch die Zürcher Nachtclubs. All jenen, die ihren Horizont erweitern möchten, gewährt die Hellseherin einen kurzen Blick in die Zukunft.
Sternzeichen: Weiblich und Peinlich
Frauen mögen etwas. Kurz darauf kippt die Stimmung. Was eben noch neutral war, gilt plötzlich als trivial oder peinlich. Nicht wegen dem, was es ist, sondern wegen denen, die es mögen. Ein Kommentar.
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Wichtiges in Kürze
Augen auf Auzelg
Wichtiges in Kürze
«Häsch no e Verbindig?»
Wichtiges in Kürze