Über uns

Die ZS ist nicht nur die grösste und älteste Studierendenzeitung der Schweiz, sondern auch die erfolgreichste. Nach dem Pro Campus Presse Award 2012 für die beste Campuszeitung im deutschsprachigen Raum wurde sie 2016 zur drittbesten und 2017 wiederum zur besten Studizeitung gekürt. Alles, was über die ZS sonst noch wissenwert ist, findet sich auf den folgenden Seiten. Den Bericht im «Kleinreport» über die Auszeichnung 2017 indes gibt es hier.

Der Verein

Der Medienverein ist ein studentischer Verein, der die «ZS» publiziert. Von 1994 bis 2007 gab er auch das «iQ – Quartalsinfo für Uni und ETH» heraus, das vierteljährlich erschien. In der heutigen Form und Kadenz (3x pro Semester) erscheint die Zürcher Studierendenzeitung seit 2007. Der Medienverein ist nicht gewinnorientiert und deckt seine Ausgaben grösstenteils mit Inserateeinnahmen.

Unter dem Namen «Zürcher Student» erschien die Studierendenzeitung 1923 erstmals. Schon immer bot sie Studierenden die Möglichkeit, in den Journalismus einzusteigen. So schwangen beispielsweise Constantin Seibt (Republik), Anna Gossenreiter (10 vor 10-Redaktorin) und Philippe Amrein (Textchef von 20MinutenWeek) ihre Feder für die «ZS».

Vereinsvorstand

Der Vorstand ist für die strategische Ausrichtung der Publikationen, Partnerschaften, die Personalführung, das Controlling und das legendäre Weihnachtsessen verantwortlich.

Geschichte der ZS

Die «ZS» wurde unter dem Namen «Zürcher Student» 1923 gegründet. Hinter der ältesten Studierendenzeitung der Schweiz steckt ein bewegtes Stück Geschichte. Und eine ganze Menge vergessener sowie unvergessener Autoren. Wenn man ehrlich sein soll, hat dieser Zürcher Student einen ambivalenten Charakter:

Erst wollte er nationalistisch sein. «Schriftleiter» Robert Tobler war mit-, wenn nicht hauptverantwortlich, dass die Zeitung in den 30er Jahren stark nationalistisch geprägt war und die Inhalte der Propaganda des dritten Reiches nahe kamen. Dann machte das Blatt in den wilden 60ern linksaussen voll Dampf und unterzog sich als Höhepunkt seiner Morphose einer Geschlechtsumwandlung (und hiess fortan «Zürcher Studentin»). Irgendwann interessierte die Publikation sich plötzlich nicht mehr für Politik, kriegte – nicht zum ersten Mal – die finanzielleMagersucht, war fast am Ende. Und seit kurzem will er (oder sie?) nur noch «ZS» genannt werden, hat zugespeckt und will mit fast 85 Jahren noch einmal ganz neu anfangen. Doch von welchem «Zürcher Student» oder von welcher «Zürcher Studentin» ist hier überhaupt die Rede?

Eine Vielzahl von Studierenden hat in ihrer jeweiligen Zeit die ZS genutzt, um ihre persönlichen Meinungen und Interessen nach aussen zu tragen – so, wie es bei einer anderen Zeitung kaum möglich war. Der politische und journalistische Zickzackkurs des Studierendenblatts bestätigt das. Aber auch abseits des Politischen wurde Geschichte gelebt: Einige, wenn nicht viele, lernten in der ZS das journalistische Handwerk, das ihnen später eine Karriere in der Medienbranche ermöglichte. Wer heute eine Tageszeitung aufschlägt, hat gute Chancen, ehemalige ZS-Mitarbeiter wieder zu entdecken. Andere versuchten es mehr oder weniger erfolgreich mit ihrem lyrischen Geschick – auch Max Frisch und Kurt Tucholsky zählten dazu.