Das Motto von Religionswissenschaftler Julian Strube ist «verkomplizieren, statt vereinfachen». Die Realität sei eben kompliziert, so auch der Esoterikbegriff. Wie dieser mit Überlegenheitsansprüchen und kolonialen Strukturen zusammenhängt, erzählt er im Gespräch.
Als Dragqueen streift Madame Selma nicht nur zur Unterhaltung durch die Zürcher Nachtclubs. All jenen, die ihren Horizont erweitern möchten, gewährt die Hellseherin einen kurzen Blick in die Zukunft.
Was für viele unvereinbar scheint, geht an Steiner-Schulen Hand in Hand: Bildung und Spiritualität. Ein Einblick in die Atelierschule in Zürich.
Frauen mögen etwas. Kurz darauf kippt die Stimmung. Was eben noch neutral war, gilt plötzlich als trivial oder peinlich. Nicht wegen dem, was es ist, sondern wegen denen, die es mögen. Ein Kommentar.
Die ZS hat für euch in die Sterne geschaut.
News — Bei Umbauten und Ersatzneubauten droht häufig die Leerkündigung. Eine Initiative soll Abhilfe schaffen.
News — Vicafe wächst rasant und bietet so vielen Studierenden einen Arbeitsort. Doch nun berichten ehemalige Mitarbeitende von fragwürdigen Arbeitsbedingungen und hohem Personalverschleiss.
Gesellschaft — Der Bericht der «Gaillard-Kommission» war die Grundlage für das Sparprogramm des Bundesrats. Im Interview stellt sich der frühere Chef der Finanzverwaltung der Kritik und verteidigt die Kürzungen – auch bei der Bildung.
Gesellschaft — Sie leben in einer schwindenden Demokratie. Die Student*innen Pınar, Özgür und Ekim erzählen über ihren Alltag, Repression und Resilienz in der Türkei.
Gesellschaft — Die Saunas des ASVZ am Hönggerberg boten viele Jahre eine Oase der Entspannung. Mit deren definitiven Schliessung endet eine Ära – um dem Selbstoptimierungswahn zu weichen.
Gesellschaft — Das Recherchekollektiv WAV rüttelt aus seiner Altbauwohnung in Oerlikon die internationale Medienszene auf. Doch auch hierzulande gerät der Investigativjournalismus zunehmend unter Druck.
Kultur — Performance-Künstlerin Carolina Bianchi nimmt auf der Bühne an der Gessnerallee K.O.-Tropfen. Mit ihrem Stück zeigt sie dem Publikum, wie sie selbst und andere vergewaltigt wurden.
Kolumne
Sexkolumne — Hier berichtet unsere Sexkolumnistin aus Buenos Aires über vertraute Geschehnisse.
Ode an einen Ort/Öde an einem Ort
Kurz und knapp
Wichtiges in Kürze
Ob Perücken, Bärte oder Extensions: Die Haarindustrie beliefert Konsument*innen weltweit. Eine steigende Nachfrage bedeutet aber grösseren Druck auf intransparente und ausbeuterische Lieferketten.
Unverhofft wird die Friseurin Sofi Mykhailenko mit ihren unkonventionellen Haarschnitten bekannt. Ihr Stil polarisiert und hinterfragt, wie unsere Haare auszusehen haben.
Wenn die schwindende Frisur die Selbstwahrnehmung negativ beeinflusst, wählen manche eine Schönheitsoperation. Sebastian* liess sich in Istanbul die Haare transplantieren. Ein Einblick.
Er definierte sich über seine Locken, bis ihn mit 15 Jahren der Haarausfall trifft. Darauf begann ein Prozess, in dem sich Johannes Grossmann erst einmal neu kennenlernen musste.
Die Zürcher Wohnpolitik lässt die vulnerabelsten Personen durchs Raster fallen. Betroffene bleiben meist unsichtbar. Nicht so im Gassenlokal Zueflucht – Pace, das jenen einen Rückzugsort bietet, die ihr Zuhause verloren haben.
Wenn sich das Leben nur noch in der Öffentlichkeit abspielt und der Rückzugsort geliehen ist. Julian* erzählt von einem Sommer, in dem ein Keller seine Bleibe war.