Das Motto von Religionswissenschaftler Julian Strube ist «verkomplizieren, statt vereinfachen». Die Realität sei eben kompliziert, so auch der Esoterikbegriff. Wie dieser mit Überlegenheitsansprüchen und kolonialen Strukturen zusammenhängt, erzählt er im Gespräch.
Als Dragqueen streift Madame Selma nicht nur zur Unterhaltung durch die Zürcher Nachtclubs. All jenen, die ihren Horizont erweitern möchten, gewährt die Hellseherin einen kurzen Blick in die Zukunft.
Was für viele unvereinbar scheint, geht an Steiner-Schulen Hand in Hand: Bildung und Spiritualität. Ein Einblick in die Atelierschule in Zürich.
Frauen mögen etwas. Kurz darauf kippt die Stimmung. Was eben noch neutral war, gilt plötzlich als trivial oder peinlich. Nicht wegen dem, was es ist, sondern wegen denen, die es mögen. Ein Kommentar.
Die ZS hat für euch in die Sterne geschaut.
News — Das Komitee hinter der Neutralitätsinitiative steckt mehrere Millionen Franken in Werbung. Umstritten bleibt, wie sehr diese die Meinungsbildung der Stimmbürger*innen beeinflusst.
News — Architekturdepartement der ETH im Umbau: Safe-Word und Time-Out zeugen von einem Kulturwandel.
Gesellschaft — Wenn andere die Ohren spitzen, lässt sie ihre Augen durch den Raum tanzen. Unsere Autorin erzählt von ihrem Umgang mit Schwerhörigkeit.
Gesellschaft — Susanne Siegert klärt auf Tiktok über Naziverbrechen auf und erreicht damit mehr als 200'000 Menschen. Ein Gespräch über digitale Erinnerungskultur und was Gedenken leisten soll.
Gesellschaft — Von einer Altbauwohnung in Oerlikon aus rüttelt das Recherchekollektiv WAV die internationale Medienszene auf. Doch auch hierzulande gerät der Investigativjournalismus zunehmend unter Druck.
Gesellschaft — Im März beschloss die Universitätsleitung die Rückführung der geraubten Benin Bronzen. Nach 129 Jahren sind diese nun nach Nigeria heimgekehrt – dabei geht es um mehr als nur die Artefakte.
Kultur — Formate wie Bounce Cypher verhelfen der Schweizer Rapszene zu Streams, gegenseiter Unterstützung und einem neu entfachten Mundart-Hoch. Ob das reicht?
Kultur — Das Theaterprojekt «Proberaum Zukunft» inszeniert in der Aula an der Universität Zürich das Morgen. Bei der Aufführung dreht sich alles um politische Partizipation, aber das hat auch Nachteile. Eine Rezension.
Kultur — Vor sieben Jahren kam Nour Al-Abdullah in die Schweiz. Heute erzählt die 28-Jährige in Gedichten und Geschichten von Verlust, Flucht und die Suche nach Gemeinschaft fern der Heimat.
Kolumne
Sexkolumne — Hier berichtet unsere Sexkolumnistin aus Buenos Aires über vertraute Geschehnisse.
Ode an einen Ort/Öde an einem Ort
Kurz und knapp
Wichtiges in Kürze
Ob Perücken, Bärte oder Extensions: Die Haarindustrie beliefert Konsument*innen weltweit. Eine steigende Nachfrage bedeutet aber grösseren Druck auf intransparente und ausbeuterische Lieferketten.
Unverhofft wird die Friseurin Sofi Mykhailenko mit ihren unkonventionellen Haarschnitten bekannt. Ihr Stil polarisiert und hinterfragt, wie unsere Haare auszusehen haben.
Wenn die schwindende Frisur die Selbstwahrnehmung negativ beeinflusst, wählen manche eine Schönheitsoperation. Sebastian* liess sich in Istanbul die Haare transplantieren. Ein Einblick.
Er definierte sich über seine Locken, bis ihn mit 15 Jahren der Haarausfall trifft. Darauf begann ein Prozess, in dem sich Johannes Grossmann erst einmal neu kennenlernen musste.
Die Zürcher Wohnpolitik lässt die vulnerabelsten Personen durchs Raster fallen. Betroffene bleiben meist unsichtbar. Nicht so im Gassenlokal Zueflucht – Pace, das jenen einen Rückzugsort bietet, die ihr Zuhause verloren haben.
Wenn sich das Leben nur noch in der Öffentlichkeit abspielt und der Rückzugsort geliehen ist. Julian* erzählt von einem Sommer, in dem ein Keller seine Bleibe war.