Ein Strich durch die Sparrrechnung

Wichtiges in Kürze

17. November 2025

Verhandlungswahn - Nur wenige Wochen nach dem die ETH und die EPFL eine Studiengebührenerhöhung für Bildungsausländer*innen eingeführt haben, muss diese nun schweizweit für EU-Bürger*innen abgeschafft werden. Grund dafür ist das neue Vertragspaket des Bundesrats: Dieses verlangt einheitliche Gebühren für Schweizer und Studierende aus der EU. Vor allem betroffen sind Hochschulen mit hohem Studierendenanteil aus den benachbarten Ländern – allen voran die HSG und Uni Lugano. Der ETH und EPFL drohen Einbussen von über 23 Millionen Franken. Ob und wie die Gebühren angepasst werden, ist noch unklar - möglich ist, dass der Betrag nun für alle erhöht wird, um das Defizit zu decken. Klar ist allerdings: Monatelanger Widerstand der Studierenden konnte die Gebührenerhöhung nicht aufhalten – nur Brüssel kann dem Schweizer Sparplan in die Quere kommen.