Zürcher Studierendenzeitung

Verwirrende Kunst

Senf der Redaktion

Dunkler Zauber — Auf meinem Fenstersims liegen zurzeit zwei Bücher: Franz Kafkas Erzählungen und Georg Trakls Gedichte. Der Erste irrt durch stundenlange Labyrinthe und steht vor dem Gesetz. Der Zweite sieht in abendlichen Antlitzen das Unheil und singt ein Lied auf die Vergänglichkeit. Klingt sehr düster. Ist es auch. Trotzdem helfen mir die beiden Poeten, den dunkler werdenden Abenden einen Zauber abzugewinnen.

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