Zürcher Studierendenzeitung

Wurde von Hand programmiert: die neue ZS-Website.
Wurde von Hand programmiert: die neue ZS-Website. PD

99 Jahre Print, 22 Jahre Online

Die ZS hat eine neue Webseite.

Die ZS ist die älteste Studierendenzeitung der Schweiz – und ab heute auch jene mit der jüngsten Webseite. Nach anderthalb Jahren planen, gestalten und programmieren, lancieren wir einen neuen Internetauftritt. Künftig sind wir unter einer neuen Adresse aufzufinden: Aus zs-online.ch wird zsonline.ch. Dadurch sparen wir zwar nur ein Zeichen, verhindern jedoch einige Tippfehler. 

Unsere Webseite erhält nicht nur einen frischen Anstrich, sie ist auch strukturierter aufgebaut. Auf der Startseite gewichten und gruppieren wir unsere Artikel stärker. Aktuelle Texte werden hervorgehoben. Was zusammengehört, erscheint auch zusammen. Das schafft Übersicht und erleichtert es, die ZS online zu lesen. Neben unseren gedruckten Artikeln publizieren wir aktuelle Neuigkeiten exklusiv online. Grössere Bilder, Galerien und Infoboxen liefern zusätzliche Informationen und machen die Beiträge abwechslungsreicher. Über eine Kommentarfunktion kann das Geschehen an der Uni und ETH diskutiert werden. Es soll damit einfacher und interessanter werden, sich über das Studium auszutauschen.

«Willkommen in der Hölle!»

Die erste Webseite der ZS entstand vor 22 Jahren. In der Ausgabe vom 9. Juni 2000 kündigte die Zeitung an: «Die ZS will ins Netz der Netze. Und wenn, dann richtig. Ein Auftritt, der dem grosser Zeitungen in nichts nachsteht.» Die unter www.zs.unizh.ch betriebene Webseite war ein Abbild der gedruckten Ausgabe.  

Eine erste Webpräsenz gab es aber schon einige Jahre früher, nämlich 1996. Unter satan.ethz.ch/zs konnten Programme heruntergeladen werden, über  die sich Studierende der Uni Zürich mit dem Internet verbinden konnten. Dabei begrüsste der Server die Besucher*innen auf der Startseite mit den Worten «Willkommen in der Hölle!». Satan war einer der ersten Server in Zürich, der mit dem Internet verbunden war, rund um die Uhr lief und mit dem Studierende machen konnten, was sie wollten. Der Name war  übrigens eine Abkürzung für «Satellite Antenna».

15 Jahre Online-Archiv

Die Geschichte der ZS-Webseite führt immer wieder an anderen studentischen Projekten vorbei. In den letzten Jahren hostete sie das Uniboard für uns. Mit der neuen Webseite übernehmen wir den Betrieb wieder vollständig selbst. Das geschieht einerseits aus technischen Gründen, andererseits können wir unseren Webauftritt dadurch flexibler weiterentwickeln. Das ist auch nötig: Zwar ist unsere neue Webseite ab heute online, fertig ist sie aber noch nicht. In den kommenden Wochen und Monaten verbessern wir sie weiter und schalten neue Funktionen hinzu. Mit einer verbesserten Suchfunktion lassen sich alle ZS-Artikel der letzten 15 Jahre durchsuchen. Ausserdem schliessen wir uns der Schweizer Mediendatenbank SMD an.

Fast 100 Jahre alt, aber noch immer frisch im Netz: die ZS.