Anzeige gegen Deepfake-Pornos

Wichtiges in Kürze

4. Mai 2026

Fünf Zürcher Influencerinnen kämpfen öffentlich gegen die Verbreitung gefälschter pornografischer Inhalte von sich im Internet. In den inzwischen gelöschten Telegram-Foren wurden laut einer Recherche des Tages-Anzeigers mindestens 72 Deepfake-Bilder von 14 Schweizer Frauen ohne ihre Einwilligung erstellt und geteilt. Für einige Influencerinnen war es nicht der erste solche Vorfall; bereits im Jahr 2021 waren in einem Schweizer Reddit-Kanal gefälschte Porno-Bilder, auch von Minderjährigen, im Umlauf. Unter den Betroffenen waren ebenso eine Mutter und Schwestern der Content Creators, die selbst kaum eine Online-Präsenz haben. Diese reichten im April 2026 Strafanzeige ein. Jedoch könnte es Jahre dauern, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Ob und wie danach das Strafgericht entscheidet, ist aufgrund von Gesetzeslücken ohne hin unklar.